Europa eine Nation von Dublin nach Wladiwostok - Nation Europa und Geopolitik

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Europa eine Nation von Dublin nach Wladiwostok

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Ein halbes Jahrtausend ist es nun her, dass die Europäer sich aufmachten, die Welt zu erobern, indem sie Stück für Stück religiösen Aberglauben durch naturwissenschaftlichen Fortschritt ersetzten, ihre Länder industrialisierten und mächtige Flotten bauten, um in noch unbekannte Regionen der Welt vorzustoßen. Dank ihrer Technologie und Entdeckungsfreude waren sie den anderen Zivilisationen, von denen sie sich bisher nicht so sonderlich unterschieden hatten, bald haushoch überlegen und begannen die Welt nach ihren Interessen umzugestalten. Ernsthafte Bedrohungen konnten nur von anderen europäischen Staaten ausgehen. Sie ruhten sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, um sich von den anderen einholen oder gar überholen zu lassen, sondern blieben dank kontinuierlichen Fortschritts die Herren der Welt.

So entdeckten sie ab dem ausgehenden 15. Jahrhundert erst Amerika, vor allem Briten, Spanier und Portugiesen eroberten und besiedelten sowohl Nord- als auch Südamerika. Nach und nach machten sich die Engländer, Franzosen, Belgier und andere auf, Afrika zu erkunden und sich seine bislang ungenutzt im Boden liegenden Rohstoffe zunutze zu machen, um die eigene Industrie fortzuentwickeln. Indien war unter britischer Kontrolle, Franzosen und Briten teilten sich die Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten, Australien war britische Kolonie…

Bis das Übel des Kleinstaaten-Nationalismus Europa in die beiden Bürgerkriege/ Weltkriege stürzte, die sie alle ihrer Vormachtstellung beraubten und sie zu Mächten zweiter Ordnung degradierten. Anstatt sich als Europäer zu fühlen, ließen sie zu, dass sie gegeneinander aufgehetzt wurden und sich schließlich selbst zerfleischten, schwach wurden und sich künftig dem Diktat anderer Mächte unterwerfen mussten – Mächten, die die Größe ganzer Kontinente besaßen. Mit der Machtübernahme der parlamentarischen Politiker und deren Querelen verschwand auch der Wille Weltmacht zu sein, um sich international behaupten zu können – stattdessen steht nun das Geld im Vordergrund. Unfähig diese Veränderung in der Weltgeschichte zu erkennen und mit der eigenen Vereinigung zur Nation Europa zu reagieren, klammerten sie sich an die Erinnerungen einer glorreichen Vergangenheit, die unwiederbringlich verloren war – so etwa die an das British Empire oder symbolisch durch die Aufrechterhaltung sämtlicher Monarchien.

So wurden es bald die USA, die Sowjetunion/ Russland und künftig auch China, Indien und Brasilien (die sogenannten BRIC-Staaten), die die Weltgeschichte vorantreiben und die Rolle der heute deklassierten europäischen Nationalstaaten in der Führung der Welt übernommen haben bzw. es noch tun werden. 
So besitzen diese ein viel größeres Territorium als die europäischen Kleinstaaten, viel mehr Bevölkerung (man denke nur an China mit 1,3 Milliarden und Indien), ein größeres Wirtschaftswachstum (China in guten Zeiten bis zu 10%), einige verfügen über riesige Energieressourcen (allen voran Russland mit den größten Erdgasressourcen auf der Welt) und Nuklearwaffen (vor allem die USA mit 7.700 Nuklearsprengköpfen und Russland mit 8.500).

Heute gibt sich das dekadente, geld- und vergnügungssüchtige Europa dafür her, bei der Einkreisung Russlands zur Errichtung einer US- amerikanischen Einflusszone in Osteuropa mitzuwirken, an derem Ende ganz Osteuropa in die US-dominierte NATO integriert sein wird. So haben die europäischen Politiker, indem sie als gehorsame Vasallen der US-Interessen agieren, erst einen neuen Kalten Krieg in Europa heraufbeschworen.  

Desweiteren hat Europa zugesehen, wie die Amerikaner säkulare Regime in Nah- und Mittelost wegbombten, um eigene Marionetten zu installieren, oder diese Regime schwächten und so ein Chaos verursachten, indem die radikalen Islamisten die Oberhand behielten und nun die gesamte Region an der südlichen und südöstlichen Flanke Europas destabilisieren.

Ein weiteres Beispiel für die dekadente Einstellung so mancher Europäer ist, dass sich eines der europäischen Völker durch die Amerikaner dazu hat bringen lassen, die eigene Niederlage und Besetzung im Krieg zu feiern – den sogenannten „D-Day“ am 06. Juni, die Landung der US-Amerikaner und ihrer Verbündeten in der Normandie, was den Anfang vom Ende des Deutschen Reiches bedeutete.

Und schließlich lässt Europa zu, dass die Globalisierung und der Kapitalismus es in arme und reiche Regionen (Kleinstaaten), in Arme und Reiche innerhalb der jeweiligen Gesellschaften spalten.

Doch noch ist die Zeit auf diesen Abstieg zu reagieren und diese geld- und vergnügungszentrierte europäische Gesellschaft, die sich vom Geld der amerikanischen Herren zu Vasallen hat machen lassen, durch eine Gesellschaft zu ersetzen, in der europäischer Nationalstolz und der Wille, sich gegen fremde Bevormundung zu behaupten, zählt.

Wollen die Europäer ihren Niedergang beenden und wieder zur Weltmacht aufsteigen, führt der Weg zur Vereinigung Europas zu einem Staat, zur Nation Europa. Nur eine solche große Nation ist den Entwicklungen der Zeit angemessen und kann sich im Bündnis mit Russland der globalen Vorherrschaft der USA entgegenstellen. Es versteht sich von selbst, dass diese Nation Europa aus der US-dominierten Nato austreten würde, da sie ja nun eine eigene starke, atomar bewaffnete gesamt-europäische Armee besäße. Geschlossen könnten sich die Europäer zudem auch effektiver der islamistisch-terroristischen Gefahr entgegenstellen und ihre regionalen und globalen internationalen Interessen durchsetzen.

Die Europäische Nation kann die die Gesellschaft und die Staaten in arm und reich spaltende Globalisierung durch europaweiten Protektionismus bereits an ihren Außengrenzen stoppen, da sie im Bündnis mit der Energiesupermacht Russland wirtschaftlich autark wäre und keine Sanktionen fremder Mächte zu fürchten hätte. Dabei würden eigene Produkte auf dem Weltmarkt subventioniert und hereinkommende mit Zollabgaben belegt. So könnten europäische Arbeitskräfte besser bezahlt werden und die Binnennachfrage ankurbeln, wobei die eigenen Produkte international trotzdem konkurrenzfähig wären. 
Es versteht sich von selbst, dass die strategisch bedeutsamen Wirtschaftsbereiche komplett in staatliche Hand überführt würden, wie zum Beispiel der Energie- und der Rüstungssektor, so dass keine außereuropäischen Mächte hier unerwünschten Einfluss erlangen. Und um zu verhindern, dass private Großunternehmer zuviel Einfluss auf die Politik ausüben, sollte es auch hier zu Verstaatlicheungen kommen.

Voraussetzung für einen solchen Aufstieg der Nation Europa ist jedoch der politische Kampf im Inneren zur Bildung einer National-Europäischen Revolutionären Partei, die die Avantgarde der europäischen Gesellschaft darstellen könnte, da sie diszipliniert, hierarchisch und kämpferisch wäre und die schwächlichen, schwatzenden Parlamentspolitiker davonjagen und ersetzen würde. Diese und all die Politik-blockierenden Mechanismen und Institutionen, die zu gegenseitigen Blockaden der Institutionen zu führen drohen, da alle und jeder in den Entscheidungsprozess mit eingebunden werden müssen – sie alle würden in der Europäischen Nation durch einen starken Präsidenten an der Spitze von Partei und Staat ersetzt, so dass Europa statt Kuhhändel, Endlosdiskussionen und kleinster-gemeinsamer-Nenner Beschlüsse eine klare Strategie verfolgen und in kurzer Zeit zu entschlossenen Entscheidungen kommen könnte. Nur die Bildung einer solchen Nation würde Europa zu neuem Glanz und neuer Größe führen.

Denn Europa besitzt alles, um eine Weltmacht ersten Ranges zu werden. Es fehlt nur der Wille zur Einheit !
„Europa lo tiene todo para ser la PRIMERA nación del mundo; sólo le falta la unidad política” Jean Thiriart: ¡Arriba Europa! Una Europa unida: un imperio de 400 millones de hombres, Barcelona 1965, pag. 15

Schaffen wir ein Europa fortis unitate - ein starkes unitarisches Europa !

„Eine Nation kann sich nur am Leben erhalten, wenn sie eine ihrer Epoche entsprechende Mindestgrösse hat. Im 17. Jahrhundert hatte Frankreich allein hinreichende Grösse, um zu glänzen und zu herrschen. Schon zum Ausgang des 19. Jahrhunderts musste Frankreich Kolonialmacht und Imperium werden, um in der ersten Reihe der Nationen zu bleiben. Heute, wo es wieder auf seine Grenzen des 17. Jahrhunderts beschränkt ist, sinkt Frankreich zu einem Staat zweiter Ordnung ab. Das Gleiche gilt für England, Deutschland, Italien und Spanien. Der Massstab für die Mindestgrösse ändert sich mit der Zeit. […] Heute ist die Grössenordnung Europa ein unabdingliches Mindestmass für die Unabhängigkeit. Es wäre daher romantische Schwärmerei, ja Selbstmord, wollte man sich an einen alten, nicht mehr lebensfähigen Klein-Nationalismus klammern. Wir erstreben einen Nationalismus in der Grössenordnung der Gegenwart, einen starken lebensfähigen Nationalismus: den europäischen Nationalismus.“ Jean Thiriart: Das Vierte Reich: Europa, 1966, S. 33.
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